Sanitärinstallateur/in EFZ
Sanitärinstallateurinnen und Sanitärinstallateure EFZ planen, montieren und warten Leitungen und sanitäre Anlagen in Neu- und Umbauten. Sie installieren Trinkwasser-, Erdgas- und Abwasserleitungen und schliessen unter anderem WCs, Lavabos, Badewannen, Boiler und Waschmaschinen an.
Der Beruf verbindet Gebäudetechnik, Handwerk, Planung und Kundenservice. Du arbeitest in der Werkstatt und auf Baustellen, montierst Leitungen und Apparate, suchst Lecks und Störungen und führst Wartungen, Reparaturen und Sanierungen durch.
Was machst du in diesem Beruf?
Als Sanitärinstallateur/in EFZ begleitest du Installationen von der Planung bis zur Inbetriebnahme.
Du liest Baupläne, berechnest Masse und Material, bereitest Rohrleitungen vor und montierst sie in Wänden, Böden oder Decken.
Später kontrollierst du die Dichtheit, schliesst sanitäre Apparate an und kümmerst dich bei bestehenden Anlagen um Wartung und Reparaturen.
Baupläne studieren
Vor Arbeitsbeginn schaust du dir die Bau- und Installationspläne genau an.
Daraus erkennst du, wo Leitungen und sanitäre Anlagen vorgesehen sind.
Räumliches Vorstellungsvermögen hilft dir, die Pläne auf die reale Baustelle zu übertragen.
Bedürfnisse der Kundschaft aufnehmen
Du klärst, welche sanitären Anlagen und Lösungen gewünscht werden.
Dabei berücksichtigst du die baulichen Möglichkeiten und technischen Vorgaben.
Die Informationen fliessen in die weitere Planung ein.
Installationspläne zeichnen
Du erstellst Pläne für Leitungen und Anlagen.
Darin hältst du beispielsweise Verlauf, Anschlüsse und Positionen fest.
Diese Unterlagen dienen später als Grundlage für die Montage.
Masse berechnen
Du berechnest Längen, Abstände und weitere benötigte Masse.
Dabei orientierst du dich an Plänen und tatsächlichen Verhältnissen auf der Baustelle.
Genauigkeit ist wichtig, damit die Leitungen später passen.
Materialmenge berechnen
Vor Arbeitsbeginn stellst du fest, welche Rohre, Armaturen und weiteren Teile benötigt werden.
Du berechnest die entsprechenden Mengen.
So kann das Material vollständig vorbereitet und bestellt werden.
Termine festlegen
Du planst, wann die einzelnen Arbeiten ausgeführt werden müssen.
Dabei stimmst du dich mit Baustellenablauf und anderen beteiligten Fachpersonen ab.
Gute Terminplanung verhindert Verzögerungen.
Montagepläne erstellen
Du hältst fest, wie einzelne Systeme montiert werden sollen.
Dabei planst du Leitungsverläufe, Anschlüsse und Befestigungen.
Die Montage kann dadurch systematisch ausgeführt werden.
Material auf die Baustelle transportieren
Du bringst Rohre, Werkzeuge und weitere Materialien zum Einsatzort.
Dabei achtest du darauf, dass alles vollständig und unbeschädigt ankommt.
Je nach Baustelle musst du häufig unterschiedliche Einsatzorte anfahren.
Material lagern
Auf der Baustelle oder in der Werkstatt lagerst du das Material ordentlich.
Rohre, Armaturen und weitere Teile müssen vor Beschädigung geschützt werden.
Eine gute Organisation erleichtert die Arbeit.
Baustelle sichern
Vor Beginn der Arbeiten richtest du den Arbeitsplatz sicher ein.
Du hältst dich an die geltenden Sicherheitsregeln und schützt Arbeitsbereiche entsprechend.
Damit reduzierst du Risiken für dich und andere Personen.
Arbeitsschritte in der Werkstatt planen
Ein Teil der Leitungen wird bereits in der Werkstatt vorbereitet.
Du planst, welche Rohre zugeschnitten oder bearbeitet werden müssen.
So kann die Montage auf der Baustelle effizienter erfolgen.
Arbeitsschritte auf der Baustelle planen
Vor Ort entscheidest du, in welcher Reihenfolge die Installationen ausgeführt werden.
Dabei berücksichtigst du den Baufortschritt und andere Gewerke.
Eine systematische Arbeitsweise hilft dir, den Überblick zu behalten.
Trinkwasserleitungen anfertigen
Du bereitest Rohrleitungen vor, die Trinkwasser zu den verschiedenen Anschlüssen transportieren.
Dabei arbeitest du nach Plänen und den entsprechenden Vorschriften.
Sauberes und genaues Arbeiten ist hier besonders wichtig.
Gasleitungen anfertigen
Je nach Auftrag installierst du auch Leitungen für Erdgas.
Dabei gelten besondere technische und sicherheitsbezogene Vorgaben.
Die Leitungen müssen zuverlässig und dicht montiert sein.
Abwasserleitungen anfertigen
Abwasserleitungen transportieren verbrauchtes Wasser aus dem Gebäude.
Du stellst die benötigten Rohrstücke her und verbindest sie entsprechend dem Plan.
Dabei achtest du auf richtigen Verlauf und sichere Verbindungen.
Rohre zuschneiden
Du schneidest Rohre auf die benötigte Länge zu.
Dafür verwendest du geeignete Werkzeuge oder Maschinen.
Der Zuschnitt muss genau sein, damit die Teile später zusammenpassen.
Rohranschlüsse anbringen
Du versiehst Rohrstücke mit den vorgesehenen Anschlüssen.
Dadurch können einzelne Leitungsabschnitte miteinander oder mit Armaturen verbunden werden.
Die Verbindung muss stabil und dicht sein.
Rohrbiegungen herstellen
Leitungen verlaufen nicht immer gerade.
Du bringst deshalb Biegungen oder entsprechende Formstücke an.
Dabei hältst du dich genau an den geplanten Leitungsverlauf.
Rohrteile zusammenbauen
Einzelne Rohrstücke werden zu grösseren Leitungsabschnitten verbunden.
Du setzt sie entsprechend dem Plan zusammen.
Die Verbindungen werden anschliessend kontrolliert.
Leitungen in Wänden verlegen
Viele Leitungen verlaufen unsichtbar in Wänden.
Du positionierst und befestigst sie gemäss den Plänen.
Dabei müssen Bauvorschriften und technische Anforderungen eingehalten werden.
Leitungen in Böden verlegen
Auch im Boden können Wasser- oder Abwasserleitungen verlaufen.
Du verlegst sie an der vorgesehenen Stelle und sicherst sie.
Vor dem Verschliessen wird die Installation kontrolliert.
Leitungen in Decken verlegen
Je nach Gebäude werden Leitungen auch in oder unter Decken geführt.
Du montierst und befestigst sie entsprechend dem Plan.
Arbeiten über Kopf können körperlich anstrengend sein.
Leitungen anpassen
Auf Baustellen stimmen die tatsächlichen Verhältnisse nicht immer exakt mit dem Plan überein.
Du passt Rohrlängen und Leitungsverläufe deshalb bei Bedarf an.
Dabei musst du technische Vorgaben weiterhin einhalten.
Leitungen befestigen
Rohrleitungen müssen sicher an Wänden, Böden oder Decken fixiert werden.
Du montierst passende Halterungen.
Die Befestigung verhindert unerwünschte Bewegungen.
Armaturen mit Leitungen verbinden
Du schliesst Armaturen an die vorbereiteten Leitungen an.
Dazu gehören beispielsweise Wasserhähne oder andere Regel- und Absperrelemente.
Die Anschlüsse müssen dicht und funktionsfähig sein.
Anlagen an das öffentliche Netz anschliessen
Du verbindest die gebäudeinternen Installationen mit den vorgesehenen öffentlichen Versorgungs- oder Entsorgungsnetzen.
Dabei hältst du dich an technische und gesetzliche Vorgaben.
Die Anschlüsse werden anschliessend kontrolliert.
Dichtheit prüfen
Nach der Installation kontrollierst du, ob Leitungen und Verbindungen dicht sind.
Dafür führst du die vorgesehenen Prüfungen durch.
Undichte Stellen müssen vor der Inbetriebnahme behoben werden.
Prüfergebnisse dokumentieren
Du hältst fest, welche Kontrollen durchgeführt wurden.
Dabei dokumentierst du die entsprechenden Ergebnisse.
So bleibt die Installation nachvollziehbar.
Leitungen isolieren
Bestimmte Rohrleitungen werden mit Isolationsmaterial versehen.
Du bringst die Isolation sauber und passend an.
Damit werden Leitungen geschützt und je nach Anwendung Wärmeverluste reduziert.
Anlagen in Betrieb nehmen
Nach Abschluss der Montage startest du die Anlage erstmals.
Du kontrollierst, ob Wasser, Abwasser oder andere Systeme wie vorgesehen funktionieren.
Probleme werden vor der Übergabe behoben.
Druck einstellen
Bei bestimmten Anlagen muss der richtige Betriebsdruck eingestellt werden.
Du führst die vorgesehenen Einstellungen durch.
Die Werte müssen innerhalb der technischen Vorgaben liegen.
Druck kontrollieren
Nach dem Einstellen überprüfst du, ob der Druck stabil bleibt.
Ungewöhnliche Abweichungen können auf eine Störung oder Undichtheit hinweisen.
In diesem Fall suchst du nach der Ursache.
WCs installieren
Du montierst Toiletten und verbindest sie mit Wasser- und Abwasserleitungen.
Dabei achtest du auf korrekte Position, Befestigung und Dichtheit.
Nach der Installation testest du die Funktion.
Badewannen installieren
Du setzt Badewannen an der vorgesehenen Stelle ein und schliesst sie an.
Dabei verbindest du Wasserzufuhr und Ablauf.
Die Installation wird anschliessend auf Dichtheit geprüft.
Lavabos installieren
Du montierst Lavabos und schliesst Wasserleitungen und Ablauf an.
Auch Wasserhähne und weitere Armaturen werden angebracht.
Das Ergebnis soll sicher, dicht und sauber ausgeführt sein.
Boiler anschliessen
Boiler stellen Warmwasser bereit.
Du installierst und verbindest sie mit den vorgesehenen Wasserleitungen.
Weitere notwendige Anschlüsse werden mit den zuständigen Fachpersonen abgestimmt.
Waschmaschinen anschliessen
Du verbindest Waschmaschinen mit Wasserzufuhr und Ablauf.
Dabei kontrollierst du, ob Schläuche und Anschlüsse richtig sitzen.
Die Anlage wird anschliessend getestet.
Wasserhähne montieren
Du montierst verschiedene Armaturen an Lavabos, Badewannen oder weiteren Anlagen.
Anschliessend verbindest du sie mit den Leitungen.
Die Armatur muss dicht und leicht bedienbar sein.
Zubehör montieren
Zum Sanitärbereich gehören auch verschiedene Zubehörteile.
Du montierst diese nach Plan oder Kundenwunsch.
Dabei achtest du auf saubere und stabile Befestigung.
Glashalter anbringen
Je nach Badezimmerausstattung montierst du Glashalter an der vorgesehenen Stelle.
Dabei arbeitest du genau und kontrollierst die Befestigung.
Das Zubehör soll sicher und ordentlich angebracht sein.
Duschstangen montieren
Du befestigst Duschstangen und verbindest das notwendige Zubehör.
Dabei achtest du auf richtige Höhe und stabile Montage.
Die Position wird auf die jeweilige Anlage abgestimmt.
Solaranlagen nach Anleitung installieren
Je nach Betrieb wirkst du bei der Installation von Solaranlagen mit.
Dabei arbeitest du nach den Vorgaben des jeweiligen Lieferanten.
Die entsprechenden Leitungen und Komponenten werden korrekt angeschlossen.
WC-Belüftungssysteme installieren
Du installierst je nach Auftrag auch Belüftungssysteme für WC-Anlagen.
Dabei hältst du dich an die technischen Anleitungen.
Nach der Montage kontrollierst du die Funktion.
Elektroanschlüsse kontrollieren lassen
Bei Apparaten mit elektrischen Komponenten arbeitest du mit Elektrofachpersonen zusammen.
Du lässt die entsprechenden Anschlüsse von ihnen überprüfen.
Damit wird sichergestellt, dass jede Arbeit durch die zuständige Fachperson ausgeführt wird.
Endkontrolle durchführen
Nach Abschluss der Installation kontrollierst du die gesamte Anlage.
Du prüfst Anschlüsse, Dichtheit und Funktion.
Erst danach wird der Auftrag abgeschlossen.
Berichte schreiben
Du dokumentierst ausgeführte Arbeiten und Kontrollen.
Darin können beispielsweise besondere Beobachtungen oder Ergebnisse festgehalten werden.
Die Unterlagen helfen bei späteren Wartungen oder Reparaturen.
Alte Leitungen abbauen
Bei Sanierungen entfernst du bestehende Rohrleitungen.
Dabei arbeitest du vorsichtig, damit andere Bauteile nicht unnötig beschädigt werden.
Das entfernte Material wird anschliessend sortiert.
Leitungen anpassen
Bestehende Anlagen können teilweise weiterverwendet werden.
Du passt Rohrleitungen an neue Geräte oder veränderte Raumaufteilungen an.
Dabei achtest du weiterhin auf die technischen Vorschriften.
Leitungen ersetzen
Beschädigte oder veraltete Leitungen werden durch neue ersetzt.
Du baust die alten Teile aus und montierst passende neue Rohrabschnitte.
Danach führst du wieder eine Dichtheitsprüfung durch.
Lecks suchen
Wenn Wasser austritt, musst du die Ursache finden.
Du untersuchst Leitungen, Verbindungen und sanitäre Apparate systematisch.
Die Fehlersuche erfordert technisches Verständnis und Geduld.
Lecks beheben
Nachdem du die undichte Stelle gefunden hast, führst du die notwendige Reparatur durch.
Je nach Schaden ersetzt du beispielsweise eine Dichtung oder einen Leitungsabschnitt.
Anschliessend kontrollierst du die Dichtheit erneut.
Verstopfungen beseitigen
Abwasserleitungen können verstopfen.
Du suchst die betroffene Stelle und beseitigst die Blockade mit geeigneten Werkzeugen oder Geräten.
Danach prüfst du, ob das Wasser wieder richtig abfliesst.
Boiler entkalken
Mit der Zeit können sich Kalkablagerungen in Warmwasseranlagen bilden.
Du entfernst diese im Rahmen von Wartungsarbeiten.
Damit soll der Boiler weiterhin zuverlässig funktionieren.
Beschädigte Sanitärapparate austauschen
Defekte WCs, Lavabos oder weitere Apparate können ersetzt werden.
Du demontierst das alte Produkt und installierst das neue.
Anschliessend kontrollierst du alle Anschlüsse.
Wasserhähne austauschen
Defekte oder stark abgenutzte Wasserhähne ersetzt du durch neue.
Du löst die alten Anschlüsse und montierst die neue Armatur.
Danach prüfst du, ob alles dicht funktioniert.
Dichtungen austauschen
Undichte Armaturen können durch beschädigte Dichtungen verursacht werden.
Du ersetzt die entsprechenden Teile.
Damit lassen sich viele kleinere Lecks direkt beheben.
Filter austauschen
Bestimmte Sanitäranlagen enthalten Filter.
Du kontrollierst deren Zustand und ersetzt sie bei Bedarf.
So bleibt die Anlage funktionsfähig.
Wartungsarbeiten bei der Kundschaft durchführen
Du bist regelmässig bei Kundinnen und Kunden vor Ort.
Dort kontrollierst und wartest du bestehende Installationen.
Dabei musst du sauber arbeiten und den jeweiligen Arbeitsplatz ordentlich hinterlassen.
Materialien zerlegen
Ausgebaute Anlagen werden teilweise in einzelne Bestandteile zerlegt.
Dadurch können unterschiedliche Materialien besser getrennt werden.
Wiederverwertbare Stoffe werden entsprechend sortiert.
Materialien sortieren
Du trennst beispielsweise Metalle und weitere Baustoffe voneinander.
Dadurch können sie dem richtigen Entsorgungs- oder Recyclingweg zugeführt werden.
Umweltbewusstes Arbeiten gehört zum Beruf.
Materialien umweltgerecht entsorgen
Nicht mehr verwendbare Materialien werden entsprechend den geltenden Vorgaben entsorgt.
Du achtest auf die richtige Trennung.
So werden Umweltbelastungen möglichst reduziert.
Werkzeuge instand halten
Du reinigst und pflegst deine Handwerkzeuge regelmässig.
Defekte oder abgenutzte Werkzeuge werden repariert oder ersetzt.
Gut gepflegte Werkzeuge ermöglichen sicheres und genaues Arbeiten.
Maschinen instand halten
Auch die verwendeten Maschinen werden von dir kontrolliert und gepflegt.
Du sorgst dafür, dass sie einsatzbereit bleiben.
Störungen werden gemeldet oder im Rahmen deiner Aufgaben behoben.
Wie sieht der Arbeitsalltag aus?
Als Sanitärinstallateur/in EFZ arbeitest du sowohl in der Werkstatt als auch auf Baustellen und direkt bei Kundinnen und Kunden.
Du bist meistens in kleinen Teams unterwegs. Je nach Auftrag arbeitest du in Neubauten, bei Umbauten oder in bereits bewohnten Gebäuden.
Die Arbeitszeiten sind grundsätzlich regelmässig. Bei Notfällen kann es jedoch vorkommen, dass du ausserhalb der normalen Arbeitszeit eingesetzt wirst, beispielsweise wenn ein Wasserschaden rasch behoben werden muss.
Auf Baustellen kann es laut und körperlich anstrengend sein. Du trägst deshalb je nach Tätigkeit Helm, Handschuhe, Sicherheitsschuhe, Gehörschutz und Schutzbrille.
Was solltest du mitbringen?
- Manuelles Geschick brauchst du für Rohrbearbeitung, Montage und Reparaturen.
- Technisches Verständnis hilft dir bei Leitungen, Armaturen und verschiedenen Anlagen.
- Räumliches Vorstellungsvermögen brauchst du, um Installationspläne auf die Baustelle zu übertragen.
- Körperliche Belastbarkeit ist wichtig, weil du Material bewegst, in unterschiedlichen Positionen arbeitest und häufig auf Baustellen unterwegs bist.
- Teamfähigkeit brauchst du für die Zusammenarbeit mit anderen Gebäudetechnik- und Bauberufen.
- Eine sorgfältige und exakte Arbeitsweise ist wichtig, damit Leitungen und Anschlüsse dicht sind.
- Eine systematische Arbeitsweise hilft dir bei Montage, Fehlersuche und Wartung.
- Du solltest bereit sein, häufig zwischen Werkstatt, Baustellen und Kundschaft unterwegs zu sein.
In der Schule helfen dir besonders Mathematik, Werken sowie Natur und Technik. Wichtig sind vor allem technisches Verständnis, räumliches Denken, handwerkliches Geschick und Freude an praktischer Arbeit.
Ausbildung
Die Lehre dauert 4 Jahre.
Die praktische Ausbildung absolvierst du in einem Sanitärbetrieb oder einem gemischten Heizung-Lüftung-Sanitär-Betrieb. In der Regel arbeitest du dort 4 Tage pro Woche.
Die Berufsfachschule besuchst du 1 Tag pro Woche an einer kantonalen Berufsfachschule.
Zusätzlich absolvierst du überbetriebliche Kurse in mehreren Kantonen. Diese dauern insgesamt 49 Tage während 4 Jahren.
Für die Ausbildung brauchst du die abgeschlossene obligatorische Schule.
Wenn deine schulischen Leistungen sehr gut sind, kannst du während der Lehre zusätzlich die Berufsmaturitätsschule besuchen.
Nach bestandener Ausbildung erhältst du den Abschluss Sanitärinstallateur/in EFZ.
Als zweijährige Ausbildung im gleichen Berufsfeld gibt es ausserdem Sanitärpraktiker/in EBA.
Lohn
Lohn während der Lehre:
- 1. Lehrjahr: CHF 850.–
- 2. Lehrjahr: CHF 1200.–
- 3. Lehrjahr: CHF 1400.–
- 4. Lehrjahr: CHF 1600.–
Einstiegslohn nach der Lehre: ca. CHF 4'600
Dein Lohn ist so individuell wie dein Weg: Die Angaben sind Richtwerte und können je nach Betrieb, Kanton, Branche und Funktion variieren.
Weiterbildung und Entwicklung
Nach der Lehre kannst du Fachkurse des Verbands suissetec besuchen und dein Wissen in Sanitärtechnik, Montage, Wartung und Gebäudetechnik vertiefen.
Als Sanitärinstallateur/in EFZ kannst du in der Regel eine verkürzte Zusatzlehre als Spengler/in EFZ absolvieren.
Mit einer Berufsprüfung kannst du dich als Chefmonteur/in Sanitär BP weiterbilden und mehr Verantwortung für Baustellen, Teams und Montagearbeiten übernehmen.
Auf Stufe höhere Fachprüfung ist der Abschluss als Sanitärmeister/in HFP möglich.
An einer Höheren Fachschule kannst du dich als Gebäudetechniker/in HF weiterbilden.
Mit entsprechender Vorbildung und je nach Zulassungsbedingungen ist an einer Fachhochschule ein Bachelor of Science in Gebäudetechnik möglich.
Wo kannst du später arbeiten?
Sanitärinstallateurinnen und Sanitärinstallateure EFZ arbeiten hauptsächlich in Sanitärinstallationsbetrieben sowie in kombinierten Sanitär-Heizungs- oder Sanitär-Spengler-Betrieben.
Je nach Unternehmen bist du stärker auf Neubauten, Umbauten, Reparaturen, Wartungen oder Kundendienst spezialisiert.
Mit zunehmender Berufserfahrung kannst du mehr Verantwortung übernehmen und beispielsweise als Teamleiter/in tätig werden.
Auch eine berufliche Selbstständigkeit oder die Leitung einer Filiale eines grösseren Unternehmens ist möglich.
Passt dieser Beruf zu dir?
Der Beruf passt zu dir, wenn du gerne praktisch arbeitest, technische Probleme löst und sehen möchtest, was du am Ende des Tages installiert oder repariert hast. Du solltest Freude an Werkzeugen, Leitungen und Gebäudetechnik haben.
Weniger passend ist der Beruf, wenn du Baustellen, körperliche Arbeit oder häufig wechselnde Einsatzorte vermeiden möchtest. Auch Arbeiten in engen Räumen, Lärm und gelegentliche Notfalleinsätze können dazugehören.
Wenn du Gebäudetechnik, Handwerk, Montage und Fehlersuche miteinander verbinden möchtest, kann Sanitärinstallateur/in EFZ gut zu dir passen.
