Schreiner/in EFZ
Schreinerinnen und Schreiner EFZ stellen je nach Fachrichtung Türen, Fenster, Möbel, Küchen, Holzwände oder andere Bauteile her und montieren sie. Sie arbeiten vor allem mit Massivholz und Holzwerkstoffen und verbinden Handwerk, Planung, Maschinenarbeit und Gestaltung.
Der Beruf ist vielseitig: Du berätst Kundinnen und Kunden, misst auf Baustellen aus, zeichnest Pläne, bearbeitest Holz, behandelst Oberflächen und montierst die fertigen Produkte vor Ort. Je nach Fachrichtung kannst du dich stärker auf Möbel und Innenausbau, Bau und Fenster, Wagnerarbeiten oder Skibau konzentrieren.
Was machst du in diesem Beruf?
Als Schreiner/in EFZ begleitest du einen Auftrag von der ersten Idee bis zur fertigen Montage.
Du klärst Wünsche mit der Kundschaft, erstellst Skizzen und Pläne, wählst Holz aus und bearbeitest es mit Werkzeugen und Maschinen.
Danach baust du die einzelnen Teile zusammen, behandelst die Oberflächen und montierst das fertige Produkt auf der Baustelle oder direkt bei der Kundschaft.
Kundschaft beraten
Zu Beginn eines Auftrags besprichst du mit der Kundschaft, was hergestellt oder verändert werden soll.
Dabei geht es beispielsweise um Material, Form, Masse oder Einsatzort.
Du hilfst dabei, eine Lösung zu finden, die technisch und gestalterisch passt.
Kundenwünsche aufnehmen
Du schaust dir genau an, welche Vorstellungen die Kundschaft hat.
Diese Wünsche vergleichst du mit den baulichen und technischen Möglichkeiten.
So entsteht die Grundlage für Planung und Herstellung.
Pläne und Angaben verstehen
Du arbeitest mit technischen Zeichnungen, Plänen und Massangaben.
Daraus erkennst du Form, Grösse und Aufbau eines Bauteils.
Räumliches Vorstellungsvermögen ist dabei besonders wichtig.
Auf Baustellen messen
Vor der Herstellung misst du den tatsächlichen Einbauort aus.
Dabei kontrollierst du beispielsweise Breiten, Höhen und Abstände.
Genaues Messen ist wichtig, damit das fertige Produkt später passt.
Skizzen erstellen
Du hältst Ideen und Masse in Skizzen fest.
Damit kannst du beispielsweise zeigen, wie ein Möbelstück oder Bauteil aufgebaut werden soll.
Zeichnerische Begabung hilft dir dabei.
Pläne für Türen zeichnen
Du erstellst technische Zeichnungen für Türen.
Darin hältst du Masse, Aufbau und wichtige Details fest.
Diese Pläne dienen später als Grundlage für die Fertigung.
Pläne für Fenster zeichnen
Auch Fenster werden nach genauen Planunterlagen hergestellt.
Du zeichnest ihre Abmessungen und Konstruktion.
Dabei musst du sowohl Funktion als auch Einbausituation berücksichtigen.
Pläne für weitere Bauteile erstellen
Je nach Auftrag zeichnest du auch Möbel, Wände oder andere Holzelemente.
Die Pläne müssen so klar sein, dass die Teile danach hergestellt werden können.
Ein sorgfältiger Plan spart später Zeit und Material.
Material auflisten
Du stellst zusammen, welche Holzarten, Beschläge und weiteren Materialien benötigt werden.
Dabei achtest du auf Menge und Qualität.
So kann der Auftrag vollständig vorbereitet werden.
Arbeitszeit abschätzen
Du schätzt, wie viel Zeit die Herstellung und Montage ungefähr benötigt.
Dabei berücksichtigst du die einzelnen Arbeitsschritte.
Diese Einschätzung hilft bei Planung und Preisberechnung.
Angebote erstellen
Aus Materialbedarf und Arbeitsaufwand entsteht ein Angebot für die Kundschaft.
Du hilfst dabei, Kosten und Leistungen nachvollziehbar festzuhalten.
Ein Flair für Zahlen ist dabei wichtig.
Holz auswählen
Für jeden Auftrag wählst du eine passende Holzart aus.
Dabei berücksichtigst du Eigenschaften, Optik und Einsatzbereich.
Nicht jedes Holz eignet sich gleich gut für jede Aufgabe.
Mit Fichtenholz arbeiten
Fichte gehört zu den häufig verwendeten Holzarten.
Du setzt sie je nach Auftrag für passende Bauteile oder Produkte ein.
Dabei beachtest du ihre Eigenschaften bei Bearbeitung und Verwendung.
Mit Tannenholz arbeiten
Auch Tannenholz kommt je nach Projekt zum Einsatz.
Du wählst es entsprechend den Anforderungen des Produkts aus.
Die Materialwahl beeinflusst Stabilität und Erscheinungsbild.
Mit Buchenholz arbeiten
Buche wird für verschiedene Möbel- und Innenausbauarbeiten verwendet.
Du bearbeitest sie entsprechend dem gewünschten Produkt.
Dabei achtest du auf saubere Oberflächen und genaue Masse.
Mit Lärchenholz arbeiten
Lärche kann je nach Auftrag für unterschiedliche Bauteile eingesetzt werden.
Du kennst die Eigenschaften des Materials und wählst die passende Bearbeitung.
So kann das Holz gezielt eingesetzt werden.
Mit Eichenholz arbeiten
Eiche wird ebenfalls für Möbel oder Bauteile verwendet.
Du bearbeitest das Holz mit geeigneten Werkzeugen und Maschinen.
Dabei achtest du auf Form, Oberfläche und Masshaltigkeit.
Holz zuschneiden
Du schneidest Holz auf die benötigten Masse zu.
Dafür verwendest du je nach Aufgabe verschiedene Sägen.
Der Zuschnitt muss genau sein, damit die Einzelteile später zusammenpassen.
Holz sägen
Mit Sägen trennst du Bretter, Platten oder andere Holzstücke.
Dabei arbeitest du nach Plan und Massangaben.
Sicherer Umgang mit Maschinen ist besonders wichtig.
Holz fräsen
Beim Fräsen entstehen beispielsweise Kanten, Vertiefungen oder Verbindungen.
Du stellst die Maschine entsprechend ein.
Die Bearbeitung muss sauber und genau sein.
Holz hobeln
Beim Hobeln glättest du Oberflächen oder bringst Holz auf ein genaues Mass.
Du verwendest dafür Handwerkzeuge oder Maschinen.
Das Ergebnis wird anschliessend kontrolliert.
Holz mit Werkzeugen bearbeiten
Neben Maschinen arbeitest du auch mit klassischen Handwerkzeugen.
Du passt Teile an oder führst kleinere Detailarbeiten aus.
Manuelles Geschick ist dafür wichtig.
Holz mit Maschinen bearbeiten
Viele Arbeitsschritte werden mit stationären oder anderen Maschinen ausgeführt.
Du richtest sie für den jeweiligen Auftrag ein und bearbeitest das Werkstück.
Dabei beachtest du Sicherheitsvorschriften.
Holzteile zusammenbauen
Nach der Bearbeitung setzt du einzelne Komponenten zusammen.
Dabei orientierst du dich an Plänen und Massangaben.
Die Teile müssen genau zueinander passen.
Holzteile verleimen
Viele Verbindungen werden mit Leim hergestellt.
Du trägst den Klebstoff gleichmässig auf und fügst die Teile zusammen.
Danach werden sie fixiert, bis die Verbindung hält.
Bauteile spannen
Während des Verleimens werden Bauteile mit geeigneten Hilfsmitteln gespannt.
Dadurch bleiben sie in der richtigen Position.
Die Ausrichtung wird vor dem Aushärten kontrolliert.
Bauteile pressen
Je nach Produkt werden Teile mit Pressen zusammengefügt.
Du richtest die Werkstücke richtig aus und bedienst die Anlage.
Die Verbindung soll gleichmässig und stabil werden.
Oberflächen schleifen
Vor der weiteren Behandlung werden Holzoberflächen geglättet.
Du schleifst sie mit geeigneten Werkzeugen oder Maschinen.
Damit entsteht eine saubere Grundlage für Beize, Lack oder andere Oberflächenbehandlungen.
Holz beizen
Mit Beize kannst du die Farbe oder Wirkung einer Holzoberfläche verändern.
Du trägst sie entsprechend den Vorgaben auf.
Dabei achtest du auf eine gleichmässige Verarbeitung.
Holz lackieren
Lack schützt und gestaltet Holzoberflächen.
Du bereitest die Fläche vor und trägst das Material sauber auf.
Das Endergebnis soll gleichmässig und hochwertig wirken.
Beschläge montieren
Zu vielen Möbeln, Türen oder Fenstern gehören Beschläge.
Du montierst sie an den vorgesehenen Stellen.
Dabei arbeitest du sehr genau, damit Funktion und Optik stimmen.
Türen herstellen
Je nach Fachrichtung stellst du Türen aus Holz oder Holzwerkstoffen her.
Du bearbeitest die einzelnen Komponenten und baust sie zusammen.
Später wird die Tür vor Ort eingesetzt und angepasst.
Fenster herstellen
Im Bereich Bau und Fenster stellst du auch Fenster her.
Dabei arbeitest du nach exakten technischen Vorgaben.
Die einzelnen Teile müssen dicht und genau zusammenpassen.
Möbel herstellen
Im Möbelbau fertigst du beispielsweise Schränke, Regale, Tische oder weitere Einrichtungsgegenstände.
Du arbeitest nach Kundenwunsch und Plan.
Hier spielen sowohl Funktion als auch Gestaltung eine wichtige Rolle.
Küchen herstellen
Je nach Betrieb stellst du komplette Küchenelemente her.
Dazu gehören beispielsweise Schränke, Fronten oder weitere Einbauten.
Die Bauteile werden später beim Kunden montiert und angepasst.
Holzwände herstellen
Auch Wandverkleidungen oder andere Holzelemente können zu deinen Aufgaben gehören.
Du stellst die benötigten Teile in der Werkstatt her.
Danach werden sie auf der Baustelle montiert.
Kleine Holzgegenstände herstellen
Je nach Fachrichtung und Betrieb fertigst du auch kleinere Produkte.
Dazu können beispielsweise Küchenutensilien oder andere Gebrauchsgegenstände gehören.
Auch hier sind Genauigkeit und saubere Verarbeitung wichtig.
Spielzeuge herstellen
In bestimmten Betrieben werden auch Holzspielzeuge gefertigt.
Du sägst, formst und bearbeitest die einzelnen Teile.
Das Produkt wird anschliessend sauber zusammengebaut.
Ski herstellen
In der Fachrichtung Skibau arbeitest du an der Herstellung von Ski.
Dabei verarbeitest du verschiedene Materialien und Komponenten.
Die Fertigung muss sehr präzise erfolgen.
Fertige Bauteile transportieren
Nach der Herstellung bringst du Möbel, Türen, Fenster oder andere Elemente zum Montageort.
Du sorgst dafür, dass sie beim Transport geschützt sind.
Je nach Produkt können die Teile gross und schwer sein.
Bei der Kundschaft arbeiten
Viele fertige Produkte werden direkt in Wohnungen oder anderen Gebäuden montiert.
Du arbeitest dort sauber und achtest auf bestehende Einrichtungen.
Auch freundlicher Umgang mit der Kundschaft gehört dazu.
Auf Baustellen arbeiten
Bei Bauprojekten montierst du die vorgefertigten Elemente vor Ort.
Dabei arbeitest du mit anderen Fachpersonen zusammen.
Die einzelnen Arbeiten müssen zeitlich aufeinander abgestimmt werden.
Wärmedämmungen einbauen
Bei bestimmten Bauteilen werden Materialien zur Wärmedämmung eingebaut.
Du setzt sie entsprechend den Vorgaben ein.
Damit kann die Wärmedämmung eines Gebäudes verbessert werden.
Schalldämmungen einbauen
Auch Schallschutz kann Teil des Innenausbaus sein.
Du montierst entsprechende Materialien an den vorgesehenen Stellen.
So werden Geräusche zwischen Räumen oder Bauteilen reduziert.
Bauteile montieren
Du befestigst vorbereitete Teile an ihrem vorgesehenen Ort.
Dabei arbeitest du nach Plan und kontrollierst laufend die Position.
Die Montage muss stabil und sauber ausgeführt sein.
Elemente einsetzen
Türen, Fenster oder Einbauten werden in vorbereitete Öffnungen eingesetzt.
Du richtest sie genau aus.
Danach werden sie befestigt und kontrolliert.
Elemente anpassen
Auf Baustellen müssen Bauteile teilweise an die tatsächlichen Verhältnisse angepasst werden.
Du bearbeitest sie entsprechend nach.
Dabei soll die ursprüngliche Funktion und Gestaltung erhalten bleiben.
Schlösser reparieren
Defekte Schlösser an Türen oder Möbeln können von dir repariert oder ersetzt werden.
Du prüfst die Ursache und führst die passende Arbeit aus.
Anschliessend testest du die Funktion.
Scharniere reparieren
Lockere oder beschädigte Scharniere können Türen und Möbel beeinträchtigen.
Du richtest sie neu aus oder ersetzt sie.
Danach kontrollierst du, ob sich das Bauteil wieder sauber bewegt.
Türen reparieren
Abgenutzte oder beschädigte Türen werden von dir instand gesetzt.
Je nach Schaden reparierst du Oberfläche, Beschläge oder Konstruktion.
Das Ziel ist, Funktion und Erscheinungsbild wiederherzustellen.
Fenster reparieren
Auch Fenster können durch Gebrauch oder Witterung beschädigt werden.
Du reparierst entsprechende Teile oder passt sie neu an.
Anschliessend kontrollierst du die Funktion.
Läden reparieren
Kaputte Fensterläden gehören ebenfalls zu möglichen Reparaturarbeiten.
Du ersetzt beschädigte Teile oder setzt Verbindungen instand.
Dabei arbeitest du häufig direkt vor Ort.
Möbel reparieren
Bei beschädigten Möbeln prüfst du, welche Teile repariert oder ersetzt werden müssen.
Du bearbeitest sie so, dass das Möbel wieder verwendet werden kann.
Je nach Auftrag spielt auch die optische Wiederherstellung eine wichtige Rolle.
Mit Ingenieurbüros zusammenarbeiten
Bei grösseren Bauprojekten arbeitest du eng mit technischen Planungsstellen zusammen.
Du setzt die vorgesehenen Konstruktionen praktisch um.
Bei Fragen oder Problemen braucht es gute Abstimmung.
Mit der Bauleitung zusammenarbeiten
Auf Baustellen koordinierst du deine Arbeit mit der Bauleitung.
Dabei werden Termine, Reihenfolge und Ausführung abgestimmt.
So passen deine Arbeiten in den gesamten Bauablauf.
Arbeiten mit anderen Fachpersonen koordinieren
Auf Baustellen arbeiten viele verschiedene Berufe gleichzeitig.
Du stimmst deine Montagearbeiten beispielsweise mit anderen Ausbau- und Bauberufen ab.
Teamfähigkeit ist deshalb wichtig.
Wie sieht der Arbeitsalltag aus?
Als Schreiner/in EFZ arbeitest du hauptsächlich in der Werkstatt. Dort planst und fertigst du Möbel, Türen, Fenster oder andere Produkte mit Handwerkzeugen und Maschinen.
Für Montagearbeiten bist du regelmässig bei Kundinnen und Kunden oder auf Baustellen unterwegs. Dort arbeitest du mit Bauleitung, Ingenieurbüros und anderen Fachpersonen zusammen.
Je nach Betrieb arbeitest du in einer kleineren handwerklichen Schreinerei oder in einem Unternehmen mit serienmässiger Produktion.
Die Arbeit kann körperlich anstrengend und in Werkstätten laut sein. Genaues Arbeiten und eine gute Lärmtoleranz sind deshalb wichtig.
Was solltest du mitbringen?
- Manuelles Geschick brauchst du für Holzverarbeitung, Montage und Arbeiten mit Werkzeugen.
- Räumliches Vorstellungsvermögen hilft dir beim Lesen und Erstellen von Plänen.
- Eine sorgfältige und exakte Arbeitsweise ist wichtig, damit Bauteile und Möbel genau passen.
- Ein Flair für Zahlen brauchst du für Masse, Materialmengen und Angebote.
- Zeichnerische Begabung hilft dir bei Skizzen und technischen Plänen.
- Teamfähigkeit ist wichtig für die Zusammenarbeit auf Baustellen und in der Werkstatt.
- Körperliche Belastbarkeit brauchst du beim Transportieren und Montieren von Bauteilen.
- Eine hohe Lärmtoleranz ist für die Arbeit mit Maschinen hilfreich.
In der Schule helfen dir besonders Werken, Mathematik und Gestalten. Wichtig sind vor allem räumliches Denken, handwerkliches Geschick, technisches Verständnis und Freude an Holz.
Ausbildung
Die Lehre dauert 4 Jahre.
Die Ausbildung kann als Lehre in einem Betrieb oder gemäss den vorliegenden Angaben auch an einer Vollzeitschule absolviert werden.
Die praktische Ausbildung absolvierst du in einer Schreinerei. In der Regel arbeitest du dort 4 Tage pro Woche.
Die Berufsfachschule besuchst du 1 Tag pro Woche an einer kantonalen Berufsfachschule.
Zusätzlich absolvierst du überbetriebliche Kurse in mehreren Kantonen. Diese dauern je nach Fachrichtung insgesamt 44 bis 48 Tage während 4 Jahren.
Die Ausbildung wird in vier Fachrichtungen angeboten:
- Möbel/Innenausbau
- Bau/Fenster
- Wagner
- Skibau
Am meisten Lehrstellen gibt es gemäss den vorliegenden Angaben in den Fachrichtungen Möbel/Innenausbau und Bau/Fenster.
Für die Ausbildung brauchst du die abgeschlossene obligatorische Schule. Einige Betriebe verlangen zusätzlich einen Eignungstest.
Wenn deine schulischen Leistungen sehr gut sind, kannst du während der Lehre zusätzlich die Berufsmaturitätsschule besuchen.
Nach bestandener Ausbildung erhältst du den Abschluss Schreiner/in EFZ mit Angabe der gewählten Fachrichtung.
Als zweijährige Ausbildung im gleichen Berufsfeld gibt es ausserdem Schreinerpraktiker/in EBA.
Lohn
Lohn während der Lehre:
- 1. Lehrjahr: CHF 700.–
- 2. Lehrjahr: CHF 1000.–
- 3. Lehrjahr: CHF 1350.–
- 4. Lehrjahr: CHF 1650.–
Einstiegslohn nach der Lehre: CHF 4'510 - 4'890
Dein Lohn ist so individuell wie dein Weg: Die Angaben sind Richtwerte und können je nach Betrieb, Kanton, Branche und Funktion variieren.
Weiterbildung und Entwicklung
Als Schreiner/in EFZ kannst du in der Regel eine verkürzte Zusatzlehre als Zimmermann/Zimmerin EFZ absolvieren und dein Wissen im Holzbau erweitern.
Mit einer Berufsprüfung kannst du dich beispielsweise als Handwerker/in in der Denkmalpflege BP weiterbilden und dich stärker mit historischen Gebäuden und Bauteilen beschäftigen.
Weitere Möglichkeiten sind die Berufsprüfungen als Projektleiter/in Schreinerei BP oder Produktionsleiter/in Schreinerei BP. Damit kannst du mehr Verantwortung in Planung, Organisation oder Produktion übernehmen.
Auf Stufe höhere Fachprüfung ist der Abschluss als Schreinermeister/in HFP möglich.
An einer Höheren Fachschule kannst du dich als Holztechniker/in HF Schreinerei/Innenausbau weiterbilden.
Mit entsprechender Vorbildung und je nach Zulassungsbedingungen sind an Fachhochschulen Bachelorstudiengänge in Holztechnik, Innenarchitektur oder Produkt- und Industriedesign möglich.
Wo kannst du später arbeiten?
Schreinerinnen und Schreiner EFZ arbeiten entweder in handwerklich geprägten Schreinereien oder in Unternehmen mit serienmässiger Produktion.
Je nach Fachrichtung und Betrieb bist du stärker in Möbelbau, Innenausbau, Fenster- und Türenbau oder bei speziellen Produkten tätig.
Ein Teil der Arbeit findet in der Werkstatt statt, ein weiterer bei Kundinnen und Kunden oder direkt auf Baustellen.
Mit Berufserfahrung und Weiterbildungen kannst du mehr Verantwortung in Projektleitung, Produktion oder Werkstattorganisation übernehmen.
Passt dieser Beruf zu dir?
Der Beruf passt zu dir, wenn du gerne mit Holz arbeitest, Dinge selbst herstellst und Freude daran hast, ein Produkt vom Plan bis zur fertigen Montage entstehen zu sehen. Du solltest sowohl handwerklich geschickt als auch genau sein.
Weniger passend ist der Beruf, wenn du Werkstattlärm, körperliche Arbeit oder regelmässige Montageeinsätze vermeiden möchtest. Auch exaktes Messen, technisches Zeichnen und konzentrierte Maschinenarbeit gehören zum Alltag.
Wenn du Holz, Gestaltung, Technik und Handwerk miteinander verbinden möchtest, kann Schreiner/in EFZ gut zu dir passen.
